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Evangelistensymbole
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Die vier Evangelisten MatthĂ€us, Markus, Lukas und Johannes, die als Autoren der vier biblischen Evangelien gelten, werden in der christlichen Ikonografie seit dem 4. Jahrhundert durch vier geflĂŒgelte Symbole dargestellt. Die hĂ€ufigste Zuordnung seither lautet: Ein Mensch versinnbildlicht MatthĂ€us, der Löwe Markus, der Stier Lukas und der Adler Johannes.

Diese Symbole finden sich auch als Attribute in figĂŒrlichen Darstellungen der Evangelisten.

Bis zum 13. Jahrhundert wurden die Symbole auch zu einem einzigen Gebilde zusammengefasst, das die aus dem Griechischen ĂŒbernommene Bezeichnung Tetramorph trĂ€gt. Dies bedeutet Viergestalt.

Contents

‱ Herkunft
‱ Bedeutung
‱ Fundorte
‱ Formen
‱ Galerie
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Herkunft

Babylonische Mythologie

Wahrscheinlich liegen die religionsgeschichtlichen Wurzeln des Tetramorphs in der babylonischen Mythologie. Dort symbolisieren die vier Gestalten die vier mĂ€nnlichen Planetengötter. Der Stier stand fĂŒr den babylonischen Stadtgott Marduk, der Löwe fĂŒr den Kriegs- und Unterweltgott Nergal,cite-ref-1[1] der Adler fĂŒr den Windgott Ninurta und der Mensch fĂŒr Nabu, den Gott der Weisheit. Damit einher gehen altorientalische Vorstellungen von HĂŒtern der Welteckencite-ref-2[2] und von TrĂ€gern des Himmelsgewölbes im ersten (Stier), vierten (Löwe), siebten (Skorpionmensch) und zehnten Sternbild (Wassermann, in dessen NĂ€he sich das Sternbild des Adlers befindet) des altbabylonischen Tierkreises.cite-ref-3[3]

Prophetenbuch Ezechiel

Die Symbole der christlichen Wirkungsgeschichte gehen zurĂŒck auf Visionen aus dem Buch des Propheten Ezechiel, vornehmlich auf die im 1. Kapitel:

„Ich sah: Ein Sturmwind kam von Norden, eine große Wolke mit flackerndem Feuer, umgeben von einem hellen Schein. Aus dem Feuer strahlte es wie glĂ€nzendes Gold. Mitten darin erschien etwas wie vier Lebewesen. Und das war ihre Gestalt: Sie sahen aus wie Menschen. Jedes der Lebewesen hatte vier Gesichter und vier FlĂŒgel. [Auch Gesichter und FlĂŒgel hatten die vier.] 
 Und ihre Gesichter sahen so aus: Ein Menschengesicht (blickte bei allen vier nach vorn), ein Löwengesicht bei allen vier nach rechts, ein Stiergesicht bei allen vier nach links und ein Adlergesicht bei allen vier (nach hinten).“

–

(Ez 1,4–10 )

Im Buch Ezechiel leitet die Vision die Beauftragung des Propheten ein, das Volk Israel im babylonischen Exil zur Umkehr zu mahnen, um die spĂ€tere RĂŒckkehr nach JudĂ€a zu ermöglichen. Bei Ezechiel finden sich weitere Tempelvisionen, die sowohl ein Doppelgesicht zweier Cherubim als auch das Viergesicht in anderer Reihenfolge und Zusammensetzung beschreiben:

„Jedes Lebewesen hatte vier Gesichter. Das erste war ein Cherubgesicht, das zweite ein Menschengesicht, das dritte ein Löwengesicht und das vierte ein Adlergesicht.“

–

(Ez 10,14 )

Hier erscheint statt des Stiers ein Cherub, ein geflĂŒgeltes menschenĂ€hnliches Wesen; im Tempel werden Schnitzereien geschaut, die eine umlaufende Galerie mit mehreren Cherubim-Paaren und Palmwedel abbilden – wie auch an den beiden TĂŒrflĂŒgeln:

„Jeder Cherub hatte zwei Gesichter: Ein Menschengesicht (blickte) zur einen Palme und ein Löwengesicht zur andern.“

–

(Ez 41,19 )

Offenbarung des Johannes

Die Offenbarung des Johannes im Neuen Testament nimmt die Thronvisionen der Cherubim (vier FlĂŒgel) aus Ezechiel, aber auch die der Seraphim (sechs FlĂŒgel) aus Jesaja 6,2 auf, komponiert sie zu einer neuen Vision und begrĂŒndet so die christliche Tradition. Der ursprĂŒngliche Sinn und Zusammenhang des Bildes in der altbabylonischen Mythologie spielt fĂŒr Offb 4 keine Rolle.cite-ref-4[4] In der Offenbarung des Johannes erscheinen nicht menschenĂ€hnliche Viergesichter, sondern vier einzelne Wesencite-ref-5[5] (sog. Wesen der Apokalypse), die mit ihrer ganzen Gestalt wie folgt verglichen werden:

„Und vor dem Thron war etwas wie ein glĂ€sernes Meer, gleich Kristall. Und in der Mitte, rings um den Thron, waren vier Lebewesen voller Augen, vorn und hinten. Das erste Lebewesen glich einem Löwen, das zweite einem Stier, das dritte sah aus wie ein Mensch, das vierte glich einem fliegenden Adler. Und jedes der vier Lebewesen hatte sechs FlĂŒgel, außen und innen voller Augen.“

–

(

Offb

4,6–8 )

Bedeutung

Die Tradition der Evangelistensymbole knĂŒpft nicht an die Reihenfolge der Offenbarung des Johannes an, sondern entspricht der ersten, Ă€ltesten ErwĂ€hnung in Ez 1,10 mit der Abfolge Mensch – Löwe – Stier – Adler. AuffĂ€lligerweise steht lediglich der Adler in allen Beschreibungen gleichermaßen an letzter Stelle.

Die Entwicklung von Symbolen als Kennzeichen fĂŒr vier bestimmte Evangelien geht auf die KirchenvĂ€ter zurĂŒck. Diese bemĂŒhen sich zu erklĂ€ren, warum die Evangelien nach MatthĂ€us, Markus, Lukas und Johannes – und nicht die vielen anderen – als göttliche Offenbarung zusammen mit dem bereits abgeschlossenen Tanach zu verstehen sind. Die KirchenvĂ€ter erkannten die vier Schriften in den vier Gesichtern jener Wesen wieder, die in der unmittelbaren Gegenwart Gottes beheimatet sind. Wie diese waren sie zu viert, zwar verschieden, aber wesensgleich. Im Einzelnen wird das VerhĂ€ltnis zwischen Evangelien und Symbolen wie folgt gedeutet:

IrenÀus: Àlteste Deutung

In der christlichen Tradition wurden die Symbole nach Offb 4,7 zuerst vom Kirchenvater IrenĂ€us von Lyon († 202) in den viergesichtigen Wesen aus dem Buch Ezechiel (Ez 1,10 ) als VorankĂŒndigung Christi verstanden:cite-ref-6[6] Die je vier Gesichter der vier Wesen zeigten Christus, majestĂ€tisch als „Löwen“, priesterlich als „Stierkalb“, Mensch geworden im „Menschen“ und Geist spendend als „Adler“. IrenĂ€us fand diese Christus-Typologie in den Evangelien des Johannes, Lukas, MatthĂ€us und Markus wieder, begrĂŒndete damit, warum es vier Evangelien geben mĂŒsse, und lieferte somit einen wichtigen Beitrag zu deren Kanonisierung. IrenĂ€us ordnete diesen Evangelien die vier Gestalten zu: den Löwen dem Johannes, den Stier dem Lukas, den Menschen dem MatthĂ€us und den Adler dem Markus. Diese Zuordnung setzte sich jedoch nicht durch.cite-ref-7[7]

Hieronymus: bestimmende Deutung

Hieronymus (4. Jh.) begrĂŒndete ebenso wie IrenĂ€us die Anzahl und Auswahl der vier Evangelien mit Verweis auf die biblischen Quellen (Ez 1; Offb 4). In der Einleitung zu seinem MatthĂ€uskommentar setzte Hieronymus „Wort Gottes“ aus dem Johannesevangelium Joh 1,1 gleich „Evangelium“, leitete aus Ez 1,10 ab, dass damit vier Einzelexemplare gemeint sind, erklĂ€rte mit Hilfe der vier Wesen, welche Evangelien das sind, und lieferte so die bestimmende Deutungcite-ref-8[8] fĂŒr die kirchliche Tradition:

„Die erste Gestalt, die eines Menschen, deutet hin auf MatthĂ€us, der wie ĂŒber einen Menschen zu schreiben beginnt: ‚Buch der Abstammung Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams‘, die zweite (Gestalt deutet hin auf) Markus, bei dem die Stimme eines brĂŒllenden Löwen in der WĂŒste hörbar wird: ‚Stimme eines Rufenden in der WĂŒste: Bereitet dem Herrn den Weg, macht eben seine Pfade‘; die dritte (Gestalt) eines Kalbs (deutet hin auf jene), die der Evangelist Lukas vom Priester Zacharias zu Beginn verwenden lĂ€sst; die vierte (Gestalt deutet hin auf) den Evangelisten Johannes, der, weil er Schwingen eines Adlers erhĂ€lt und so zu Höherem eilen kann, das Wort Gottes erörtert.“cite-ref-9[9]

Alte Kirche, weitere Deutungen

Augustinus bietet unter Aufnahme der Reihenfolge von Offb 4,6–8 eine andere Zuordnung: Der Löwe entspreche MatthĂ€us, der Stier Lukas, der Mensch Markus und der Adler Johannes.cite-ref-10[10] Er begrĂŒndet seine Zuordnung anders als Hieronymus nicht mit den jeweils charakteristischen AnfĂ€ngen der Evangelien, sondern mit der gesamten Theologie des jeweiligen Evangeliums. Augustin folgen nur wenige weitere Ausleger der Offenbarung, unter ihnen Primasius (552 – ca. 570)cite-ref-11[11] und Beda Venerabilis († 735).cite-ref-12[12]

Der Adler fĂŒr den Verfasser des „geistlichen Evangeliums“ (Clemens von Alexandria, um 200 n. Chr.) lĂ€sst sich auch mit der symbolischen Darstellung des Heiligen Geistes in Beziehung bringen, der hĂ€ufig ebenfalls als Vogel (allerdings als Taube) dargestellt wird. Das Symbol fĂŒr MatthĂ€us wird volkstĂŒmlich – vergleichbar der Offenbarung des Koran durch den Erzengel Gabriel – auch als der Engel verstanden, der dem Evangelisten diktiert habe.

Die vier Evangelistensymbole haben auch Teil an der Symbolik der Vier als Zahl der Welt und versinnbildlichen so die UniversalitÀt der Christusbotschaft.

Darstellungen

GrundsÀtze

Den biblischen Texten folgend sind auch der Mensch, der nicht mit einem Engel zu verwechseln ist, der Löwe und der Stier meistenscite-ref-13[13] geflĂŒgelt, was auch fĂŒr den Adler gelten kann, obwohl er bereits FlĂŒgel besitzt.cite-ref-14[14] Seltener werden die vier Wesen mit Augen ĂŒbersĂ€t dargestellt,cite-ref-15[15] wie es in der Offenbarung geschildert ist.

Keller gibt als erste Darstellung die um das Jahr 400 entstandene von Santa Pudenziana in Rom an und nennt als frĂŒhe Darstellung der vier zu einer Figur zusammengefĂŒgten Wesen (Tetramorph) eine Buchmalerei in einem um das Jahr 775 datierten Evangeliar aus der Abtei Echternach, das sich 1979 in der Dombibliothek in Trier befand.cite-ref-16[16] Im Laufe der Kunstgeschichte hat sich die Darstellungsart der Evangelisten gewandelt, von isolierten Symbol-Wesen hin zu einer Personengruppe (Pieter Aertsen),cite-ref-17[17] die sogar ohne ihre Symbole auskommen (Jakob Jordaens).cite-ref-18[18]

Fundorte

Besonders hĂ€ufig sind die Evangelistensymbole im Portalbereich abendlĂ€ndischer mittelalterlicher Kirchen zu finden, wo sie im Zusammenhang mit der Majestas Domini und den 24 Ältesten das Tympanon zieren, oder beispielsweise in den PortalausschrĂ€gungen unter den FĂŒĂŸen von Einzeldarstellungen der Evangelisten als Attribute fungieren. Schöne Beispiele liefern Bogenfelder in Portalen von Saint-Fortunat in Charlieu sowie der Kathedralen von Chartres und Angers. Plastische Darstellungen finden sich auch auf einem Sarkophagcite-ref-19[19], an Kanzeln, an Orgelprospekten und auf barocken Kirchenkuppeln.cite-ref-20[20] In der Malerei erscheinen die Symbole meistens in der Apsis, in der Gotik auf FlĂŒgelaltĂ€ren, in Dorfkirchen auf Farbholztafeln an EmporenbrĂŒstungen, in der Goldschmiedekunst auf dem Buchdeckel, in der Textilkunst auf dem RĂŒckenteil der Kasel (Gösser Ornat), in der Buchmalerei auf dem Vorsatzblatt liturgischer Handschriften und in Elfenbeinschnitzereien. Der prominenteste nicht-kirchliche Fundort ist auf dem grĂ¶ĂŸten Ölbild der Welt, Das Paradies, zu finden: Jacopo Tintoretto malte im Dogenpalast die Symbole neben die Evangelisten in der fĂŒr Venedig gebotenen Reihenfolge (von links) Markus, Lukas, MatthĂ€us und Johannes.

Formen

Linear nebeneinander werden die Symbole sehr selten angeordnet.cite-ref-21[21] Anstelle der Reihung wird die Gruppierungcite-ref-22[22] gewÀhlt, was der Anordnungsmethode des Ezechiel entspricht (in vier Richtungen).

Grundformen

So erscheinen die Symbole, fĂŒr sich, in vier Ecken um die Rosette einer Außenfassade.cite-ref-23[23] Wenn Christus an den Fassaden, im Portalbereich oder im Kirchenraum (Apsis, Wand, Decke) auf einem Thron sitzend oder umgeben von einer Mandorla abgebildet wird, dann befinden sich meistenscite-ref-24[24] rechts und links von ihm je zwei Evangelistensymbole ĂŒbereinander angeordnet, in der Reihenfolge (zum Beispiel Sant’ Angelo in Formiscite-ref-25[25] oder Tympanon der Pfarrkirche von Lassouts):

| Adler | Mensch |
|---|---|
| Löwe | Stier |

Oder mit dem Tausch der Positionen Adler und Mensch (beispielsweise bei der Kathedrale von Chartres):

| Mensch | Adler |
|---|---|
| Löwe | Stier |

In diesem Fall sind Mensch und Löwe auf einer Seite vereint, wie in der Tempelvision Ez 41,19 .

Die Aufgabe, die diese Anordnungen wahrnehmen, ist vorwiegend eine belehrende: Bildung wird in der abendlÀndischen Kirche, Nilus von Ankyracite-ref-26[26] folgend, wesentlich durch Anschauung im und mit dem Kirchenbau vermittelt.cite-ref-27[27]

Sonderformen

Daneben findet sich eine Reihe von Sonderformen:cite-ref-28[28] Am Basler MĂŒnster werden, rechts von der Gnadenpforte, Mensch und Adler ĂŒber den Personen, die fĂŒr die entsprechenden Evangelisten stehen, gezeigt, links davon wird die Reihe mit Löwe, Stier und, darunter, den dazugehörigen Skulpturen komplettiert.cite-ref-29[29] In Arles-sur-Techcite-ref-30[30] sind die Symbole in einer Kreuzform angeordnet, oben der Adler, links der Mensch, rechts der Löwe, unten der Stier. Unter den Darstellungen an anderen Stellen eines KirchengebĂ€udes ragt heraus: die Kanzel in der Kirche Santa Maria del Lagocite-ref-31[31] in Moscufo, wo die Symbole – was Ă€ußerst selten ist – ohne Buch und ohne Majestas Domini angeordnet werden.

Handschriften

In BĂŒchern (byzantinische, iro-schottische, karolingische, ottonische und romanische Buchmalereien) kommen Ă€hnlich verschiedene Ordnungen und Darstellungsweisen vor: Symbole in je zwei ĂŒber zwei Felderncite-ref-32[32], in Kreuzformcite-ref-33[33] und eckliegend um eine Christusdarstellung herum.cite-ref-34[34]

Galerie

Literatur

‱ Yves Cattin, Philipp Faure: Die Engel und ihre Bilder im Mittelalter (= Zodiaque-Reihe: « Visages du Moyen-Age ». Band 2). Schnell und Steiner, Regensburg / Zodiaque, Saint-LĂ©ger-Vauban 2000, ISBN 3-7954-1290-0 (französisch: Les anges et leur image au Moyen Ăąge. Übersetzt von Michael Lauble).
‱ Artikel: Evangelist II Evangelistensymbole. In: Walter Kaspar u. a. (Hrsg.): Lexikon fĂŒr Theologie und Kirche. Nachdruck der Ausgabe 1993–2001, 3. Auflage. Band 3: DĂ€mon bis Fragmentenstreit. Herder, Freiburg im Breisgau 2006, ISBN 3-451-22012-1, Sp. 1056 f.
‱ Hiltgart L. Keller: Reclams Lexikon der Heiligen und der biblischen Gestalten. Legende und Darstellung in der bildenden Kunst. 4., durchgesehene und ergĂ€nzte Auflage, Reclam, Stuttgart 1968, ISBN 3-15-010154-9.
‱ Ursula Nilgen: Artikel: Evangelisten und Evangelistensymbole. In: Wolfgang Braunfels (Hrsg.): Lexikon der christlichen Ikonographie. Band 1: Allgemeine Ikonographie: A – Ezechiel. Herder, Freiburg im Breisgau 1968, S. 696.
‱ Peter Pfarl: Christliche Kunst. Motive, Maler, Deutungen. Styria, Graz / Wien / Köln 1999, ISBN 3-222-12747-6.
‱ Horst Schwebel: Die Kunst und das Christentum. Geschichte eines Konfliktes. Beck, MĂŒnchen 2002, ISBN 3-222-12747-6.
‱ Rolf Toman (Hrsg.): Die Kunst der Romanik. Architektur, Skulptur, Malerei. Könemann, Köln 1996, ISBN 3-89508-213-9.

Weblinks

Commons

: Die vier Lebewesen

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Commons

: Die vier Evangelisten

– Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Wikisource: Christliche Symbolik/Evangelisten

– Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ GeflĂŒgelter Löwe (Memento vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive) mit Darius (Persepolis); Glasurziegelbilder am Palast des Darius in Susa: geflĂŒgelter Löwe mit Widderkopf und Greifklauen (Cattin: Kunst. Abb. 1, S. 17); geflĂŒgeltes Pferd (Memento vom 14. Dezember 2007 im Internet Archive) mit StierfĂŒĂŸen und -horn.
cite-note-22. ↑ Pfarl: Christliche Kunst, S. 178.
cite-note-33. ↑ Wilhelm Bousset: Die Offenbarung Johannis. Göttingen 1906, S. 251 f. (Wikisource)
cite-note-44. ↑ Wilhelm Bousset: Die Offenbarung Johannis. Göttingen 1906, S. 252 (Wikisource).
cite-note-55. ↑ Traugott Holtz: Die Offenbarung des Johannes, ĂŒbersetzt und erklĂ€rt. NTD Band 11, Göttingen 2008, ISBN 978-3-525-51387-3, S. 56 f.
cite-note-66. ↑ Traugott Holtz: Die Offenbarung des Johannes, ĂŒbersetzt und erklĂ€rt. NTD Band 11, Göttingen 2008, ISBN 978-3-525-51387-3, S. 56.
cite-note-77. ↑ Adversus haereses III 11,8 deutscher Text. Auch Augustinus kennt diese Deutung, schließt sich ihr aber nicht an (De Consensu Evangelistarum I 6 [9]).
cite-note-88. ↑ LThK, Art. Evangelist etc. Sp. 1056 f.
cite-note-99. ↑ Lat.: „Prima hominis facies Matheum significat qui quasi de homine exorsus est scribere: Liber generationis Iesu Christi filii Dauid filii Abraham; secunda Marcum in quo uox leonis in heremo rugientis auditur: Vox clamantis in deserto: Parate uiam Domini, rectas facite semitas eius; tertia uituli quae euangelistam Lucam a Zacharia sacerdote sumpsisse initium praefigurat; quarta Iohannem euangelistam qui adsumptis pinnis aquuilae et altiora festinans de Verbo Dei disputat.“ Vorwort zum MatthĂ€us-Kommentar, dt. Übersetzung von Emmaus, lat. Textquelle zitiert und franz. ĂŒbersetzt bei: Émile Bonnard: Saint JĂ©rĂŽme. Commentaire sur S. Matthieu. Tome 1 (Livres I–II). Texte latin, introduction, traduction et notes. Sources CrĂ©tiennes Band 242, Paris 1977, S. 64 f., ISBN 2-204-01207-6.
cite-note-1010. ↑ De Consensu Evangelistarum I 6 [9] Lateinischer Text
cite-note-1111. ↑ Wilhelm Bousset: Die Offenbarung Johannis. Göttingen 1906, S. 66 (Wikisource).
cite-note-1212. ↑ Wilhelm Bousset: Die Offenbarung Johannis. Göttingen 1906, S. 67 (Wikisource).
cite-note-1313. ↑ Ohne FlĂŒgel in der anglo-französischen Apokalypse (13. Jh.), Toulouse, BibliothĂšque Municipale, Ms. 815 fol. 10v (Cattin: Engel, Abb. 37, S. 80).
cite-note-1414. ↑ Adler mit sechs FlĂŒgeln: Sog. Apocalypse (Memento vom 14. November 2008 im Internet Archive) von St.-Severs, 11. Jh. (Paris, Bibl. Nat. Ms. 8878, fol. 108v–109 (Abb. in Rolf Toman: Romanik. S. 446 f.); Merowinger-Sarkophag, Saint-Agilberts (7. Jh.) in Jouarre.
cite-note-1515. ↑ Rabula-Evangeliar (byzantinisch, 6. Jh.) mit Tetramorph unter der Mandorla (Himmelfahrt Christi).
cite-note-1616. ↑ Tetramorph am Unterkörper mit Stier-, Löwen-, MenschenfĂŒssen, Adlerkopf und FlĂŒgeln oder als viergesichtiges Reittier mit vier verschiedenen LĂ€ufen im Freiburger MĂŒnster (Memento vom 15. August 2011 im Internet Archive)
cite-note-1717. ↑ Die vier Evangelisten (1559), Suermondt Museum, Aachen.
cite-note-1818. ↑ Pfarl: Christliche Kunst. S. 179.
cite-note-1919. ↑ Merowinger-Sarkophag, Saint-Agilberts (7. Jh.) in Jouarre (Krypta St. Paul), alle Symbole mit sechs FlĂŒgeln.
cite-note-2020. ↑ Pfarl: Christliche Kunst, S. 179.
cite-note-2121. ↑ Codex Egberti, um 980 (Abb. in Toman: Romanik. S. 402).
cite-note-2222. ↑ Apsis Santa Pudeziana Mensch und Löwe rechts, Stier und Adler links (Reihenfolge nach Ez 1,10, jedoch nach Offb 4,7 mit sechs FlĂŒgeln). Romanik: Tympanon von Saint-BĂ©nigne in Dijon (12. Jh.), dort gemeinsam mit Engelfiguren, die die Mandorla umhĂŒllen.
cite-note-2323. ↑ Rosette der Basilika St. Pietro in Tuscania (Abb. auch in: Toman: Romanik. S. 104).
cite-note-2424. ↑ Andersartige Beispiele: Das Portal von Notre Dame du Port in Clermont-Ferrand, wo Seraphim nach Jes 6,2 rechts und links vom thronenden Christus stehen, oder, in Buchform, das Durham-Evangeliar, 7. Jh.
cite-note-2525. ↑ ApsisgemĂ€lde um 1080 (Abb. auch in Toman: Romanik. S. 409).
cite-note-2626. ↑ Georgios Fatouros: NEILOS von Ankyra. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 6, Bautz, Herzberg 1993, ISBN 3-88309-044-1, Sp. 577–579.
cite-note-2727. ↑ Schwebel: Kunst, S. 34.
cite-note-2828. ↑ Reihenfolge (gegen den Uhrzeigersinn) Adler, Stier, Löwe, Mensch: Platte des Patriarchen Sigvald (762/776) in Cividale (Hermann Fillitz (Hrsg.): Das Mittelalter I. PropylĂ€en Kunstgeschichte Band 5, Berlin 1969, Abb. 79b); Tympanon Saint-Hilaire, Semur-en-Brionnais (Abb. in Toman: Romanik. S. 272 M. l.).
cite-note-2929. ↑ Gnadenpforte Basler MĂŒnster, Ende 11. Jh., Abb. in Toman: Romanik. S. 316.
cite-note-3030. ↑ Tympanon Abteikirche Sainte-Marie-de-Vallespir, 1046 (Abb. in Toman: Romanik. S. 257).
cite-note-3131. ↑ Kanzel Santa Maria del Lago (Memento vom 7. November 2005 im Internet Archive): rechts oben Adler, darunter der Stier, links unten der Löwe, darĂŒber der Mensch (Abb. auch in Toman: Romanik. S. 310).
cite-note-3232. ↑ Evangeliar von Helmarshausen, um 1100 (Abb. in Toman: Romanik. S. 369).
cite-note-3333. ↑ Evangeliar Heinrichs des Löwen, 1188 (Abb. in Toman: Romanik. S. 429); Codex Aureus, 1030–1050; jeweils der Adler oben (dort, wo in spĂ€teren Darstellungen eine Taube erscheint).
cite-note-3434. ↑ Evangeliar aus St. Aegidien, Ende 12. Jh. (Abb. in Toman: Romanik. S. 368).